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Lütkestratkötter verlässt Hochtief-Vorstand

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Der Personalwechsel in der Hochtief-Führungsriege scheint nicht abzureißen: Wie das Unternehmen mitteilte, scheidet nach Vorstandsmitglied Peter Noé nun auch der langjährige Vorsitzende der Hochtief Aktiengesellschaft Herbert Lütkestratkötter aus dem Vorstand aus. Die Nachfolge übernimmt Frank Stieler, der seit März 2009 Mitglied des Vorstands ist. Stieler wird mit Wirkung zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 12. Mai 2011 zum Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft gewählt. Der Jurist leitet die neu geschaffene Division Hochtief Europe und ist damit für ein Umsatzvolumen von etwa 3,3 Mrd. Euro und rund 16.000 Mitarbeiter verantwortlich. Mehr lesen unter:

Der Personalwechsel in der Hochtief-Führungsriege scheint nicht abzureißen: Wie das Unternehmen mitteilte, scheidet nach Vorstandsmitglied Peter Noé nun auch der langjährige Vorsitzende der Hochtief Aktiengesellschaft Herbert Lütkestratkötter zum 12. Mai 2011 aus dem Vorstand aus. Die Nachfolge übernimmt Frank Stieler, der seit März 2009 Mitglied des Vorstands ist. Stieler wird mit Wirkung zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 12. Mai 2011 zum Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft gewählt. Der Jurist leitet die neu geschaffene Division Hochtief Europe und ist damit für ein Umsatzvolumen von etwa 3,3 Mrd. Euro und rund 16.000 Mitarbeiter verantwortlich. Lütkestratkötter soll dem Vorstand der Gesellschaft weiterhin als Berater zur Verfügung stehen. Mitte März hatte Vorstandsmitglied Peter Noé bereits Konsequenzen aus dem Übernahmeversuch des Essener Baukonzerns durch den spanischen Konkurrenten ACS gezogen und angekündigt, sein Mandat zum 10. September 2011 niederzulegen. Probleme bereitet dem Konzern zudem die australische Tochter Leighton, die nun offenbart hat, einen erwarteten Verlust von rund 312 Mio. Euro für das laufende Geschäftsjahr mit einer Kapitalerhöhung von 553 Mio. Euro auffangen zu wollen, an der sich Hochtief gemäß seinem Anteil von 55 Prozent beteiligen wird. Hintergrund der Gewinnwarnung sind die hohen Abschreibungen, die die australische Beteiligung Leighton auf zwei Bauprojekte sowie ein Gemeinschaftsunternehmen im Nahen Osten vornehmen muss. Bisher gingen die Australier von einem Gewinn von 350 Mio. Euro aus. Mehrheitsaktionär Hochtief hat jedoch angekündigt, sein Bezugsrecht voll auszuüben. Für den schlimmsten Fall erwartet das Unternehmen eine Halbierung des Vorsteuerergebnisses des Vorjahrs.

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vor 3 Jahren 6 Monaten 3 Wochen

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