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Immer mehr Anleger klagen gegen die Commerzbank AG

Die Anzahl der Klagen gegen die Commerzbank AG häufen sich.

Die Privatanleger werfen der Bank vor, sie im Vorfeld der Investition in den Fonds „Premium Management Immobilien Anlagen“ falsch beraten zu haben. Die Hamburger Zeitung berichtet, dass von der Schließung des Allianz Premium Management Immobilien Fonds 27.000 Anleger betroffen seien. Die Commerzbank AG hat seit der Auflage des Fonds am 19. Mai 2008 rund 1,7 Mrd. Euro Anlegergelder eingeworben. Der Fonds, der als Dachfonds unter anderem in offene Immobilienfonds investiert hat, hat seit 27. September 2010 die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt, die Anleger kommen nicht mehr an ihr Geld.

Nicht über Risiken informiert

Eine Wiederöffnung ist bei einem Dachfonds wie dem Allianz Premium Management Immobilien Fonds anders als bei normalen offenen Immobilienfonds nicht zwingend nach zwei Jahren vorgeschrieben. Mathias Nittel, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Heidelberg, vertritt viele Commerzbank Kunden, die auf den Rat ihrer Bank hin in den Fonds investiert haben. „Viele meiner Mandanten sind Seniorinnen und Senioren, die ihre Altersersparnisse angelegt haben, in eine sichere und risikofreie Anlage, wie ihnen ihre Berater glauben machten", sagt Nittel. Allen gemeinsam sei, dass über Risiken in den Beratungsgesprächen nicht gesprochen wurde, so das Fazit des  Anlegeranwalts. Es laufen bereits zahlreiche Gerichtsverfahren und es wurden auch schon Vergleiche für die Anleger abgeschlossen, mit denen ein Großteil des Geldes zurückerlangt werden konnte.

Profile in mapolis:

Commerzbank AG

Unsere Quellen:

Anwalt.de: Premium Management Immobilien Anlagen - Anleger werfen Commerzbank AG Falschberatung vor

Anwalt.de: Premium Management Immobilien Fonds, Commerzbank - Achtung Verjährung

Hamburger Abendblatt: 27.000 Kunden kommen nicht mehr an ihr Geld

 

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