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„Soll und Haben“-Türme veräußert - Deutsche Bank-Tochter DWS legt eigenen Fonds auf

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Die Zwillingstürme der Deutschen Bank in Frankfurt werden verkauft. Die Deutsche Bank will ihre Konzernzentrale jedoch langfristig als Mieter weiternutzen. Mehr lesen unter:

Die Zwillingstürme der Deutschen Bank in Frankfurt werden verkauft. Die Deutsche Bank will ihre Konzernzentrale jedoch langfristig als Mieter weiternutzen. Das teilte die Bank nun mit. Die auch unter dem Titel „Soll und Haben“ bekannten 155 Meter hohen Wolkenkratzer gehen für rund 600 Millionen Euro an einen geschlossenen Fonds, der vom eigenen Tochterunternehmen DWS aufgelegt wird. Laut unabhängigen Wertgutachten entspreche der Preis dem aktuellen Marktwert. Der Fonds soll ab Mitte Mai an Privatanleger der Deutschen Bank vertrieben werden. Die Türme wurden in den vergangenen drei Jahren für rund 200 Millionen Euro saniert und sind als sogenanntes „Green Building“ mit Nachhaltigkeitszertifikaten des LEED-Platin und DGNB-Gold ausgezeichnet. Laut Mitteilung der Deutschen Bank konnte durch die Sanierung der Energiebedarf um die Hälfte, der Verbrauch von Wasser um über 70 Prozent und die CO2-Emissionen um fast 90 Prozent verringert werden. Bereits vor der Sanierung befanden sich die Türme  in dem geschlossenen Fonds der Deutschen Grundbesitz-Beteiligungsgesellschaft Dr. Rühl & Co. Im Jahr 2007 kaufte sie die Bank für 271 Mio. Euro zurück.
Die Bauarbeiten waren indes von zahlreichen Skandalen und Korruptionsvorwürfen gegenüber der beauftragten Baufirma Imtech geprägt. Laut Handelsblatt hat der Baukonzern im Februar die internen Ermittlungen aufgenommen. Bei dem 200 Millionen Euro teuren Projekt sollen Imtech-Manager von Subunternehmern bestochen worden sein – mit Vorzügen bis hin zum bezahlten Bordellbesuch. Die Deutsche Bank wollte sich zu den Ermittlungen bei Imtech nicht äußern.

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